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Luserna

Luserna ist insofern ein linguistischer Leckerbissen

Die Hochebene von Luserna ist in einem einmaligen Ambiente von natürlcher Schönheit gelegen, woraus sich ein reger, ganzjähriger Tourismus entwickelt hat.

Luserna ist insofern ein linguistischer Leckerbissen, als dass hier, in den Bergen zwischen Trient und Verona, heute noch Zimbrisch gesprochen wird. So heißt das Mittelhochdeutsch mit bairischem Tonfall, das hier seit fast tausend Jahren heimisch ist. Diese letzte zimbrische Sprachinsel im italienischen Alpenraum, die kulturwissenschaftlich wie linguistisch als recht gut erforscht gilt, ist gleichwohl bis heute so gut wie unbekannt geblieben.
Luserna gilt seit dem XVII Jahrhundert als Gemeinde, als es von Einwanderern aus Lavarone besiedelt wurde. Im Laufe seiner Geschichte hat Luserna dramatische, kriegsbedingte Auswanderungen miterleben müssen, wie bei der so genannten "Option", eine das Südtirol betreffende Bestimmung des Friedensvertrages von St.Germain 1919. Von dieser Zeit zeugen Monumente und Gedenkstätten wie das Forte Lusérn oder der Soldatenfriedhof cimitero militare di Costalta, und die Festungen Forte Busa Verle und Forte Cima Vezzena.
Von großem touristischen Interesse sind zudem das Centro Documentazione Luserna, das Dokumentationszentrum Lusernas und das Haus von Prükk, das antike Haus zimbrischen Ursprungs.
Die Hochebene von Luserna ist in einem einmaligen Ambiente von natürlcher Schönheit gelegen, woraus sich ein reger, ganzjähriger Tourismus entwickelt hat. 

(Der Text wurde uns freundlicherweise vom Verkehrsamt Folgaria, Lavarone e Luserna zur Verfügng gestellt)

 

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